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Foto: René Antonoff
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Bogentor
2013/2022

Auffällig an diesem Bogentor ist die Bogenkrümmung. Der enge Winkel verhindert, dass das Tor durchschritten werden kann. Die Aufmerksamkeit wird auf die physische Präsenz des Objekts selbst und auf die Formensprache des Runden gelenkt. Diese thematisiert jedoch nicht die geometrische Form des Kreises gegenüber der Geraden. Vielmehr ist auf das planetarische Modell mit seinen elliptischen Bahnen zu verweisen. Das Interesse gilt den universalen Zusammenhängen der Natur, des Kosmos und des Lichts – für Sternbilder, Kuppeln, Mondphasen – und ihren physikalischen Gesetzen. Mit dem Bogentor zeigt Vera Röhm ein Werk aus einer neuen Serie innerhalb der Binome.

Cortenstahl, Plexiglas
240 x 50 x 15 cm

Sockel: Stahl
120 x 55 x 3 cm